BDSM-Lexikon

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A
Abbinden
Durch das Abbinden von Extremitäten wie z.B. Beine, Genitalien, Brüste, Arme, etc. wird gezielt die Blutzirkulation in diesen unterbrochen. So kann das venöse Blut nicht zurückfliessen und es entsteht ein Sauerstoffmangel und analog ein Kohlendioxydüberschuss, die zu einer erhöhten Nervenreizung, sprich Schmerzen, aber auch einer Endorphinausschüttung führen.
Abrichtung
Synonym für das Wort "Erziehung", drückt allerdings eine noch deutlichere Hierarchie zwischen Top und Bottom aus
Absprache
Bei sich unbekannten Spielpartnern, ist die Kommunikation vor einer Session besonders wichtig. Hier sollten zumindest die Vorlieben und Abneigungen, medizinischen Voraussetzungen wie zum Beispiel ob der Buttom Bluter ist, Kreislaufbeschwerden hat etc., geklärt werden.
Für Anfänger und alte Hasen des SM ist es immer von Vorteil das ein Safewort ausgemacht wird, welches bei Problemen von beiden Seiten zum Abbruch des Spieles genutzt werden kann.
Age Play
Age Play ist ein Spiel mit dem Alter. Es ist eine Form des Rollensspiels. Man gibt sich im Spiel z.B. älter bzw. jünger als man wirklich ist. Ein Beispiel ist der/die ältere Schullehrer/in und die/der jüngere Schüler/in.
Aktiv
Bezeichnung für den Top/Dom/Domina.
Anal Dehnung
Der Anus wird durch das einführen von den/dem Finger/n, Plug, Buttplug, Dildo oder Faust gedehnt. Langsam und über einen längeren Zeitraum den Bereich vorsichtig immer weiter dehnen, damit es zu keinem Einriß kommt. Es ist ratsam und sicherlich von Vorteil wenn reichlich Gleimittel verwendet wird
Arschlecken
Das Lecken oder Penetrieren des Anusbereiches mit der Zunge. Arschlecken ist auch als Rimming bekannt und kommt aus dem englischen.
Arztspiele
Dazu zählen unter anderem gynäkologische Untersuchungen oder das Legen eines Katheders. Gerade beim Legen eines Katheders sich unbedingt vorher genauestens informieren, da es sehr hohe Risiken birgt. Arztspiele werden auch Klinikspiele genannt.
Atemkontrolle
Deutscher Ausdruck für Breath Control oder Erotic Asphyxiation. Hierbei wird die Atmung des passiven Partners (Bottom) entweder erschwert oder für kurze Zeiträume gänzlich unterbunden. Diese Praktik zählt zu den gefährlichsten und extremsten Praktiken des BDSM. Ob sie noch zum Bereich des einvernehmlichen, sicheren und mit gesunden Menschenverstand ausgeübten BDSM (SSC) gehört, ist innerhalb der Subkultur umstritten.
Aufspannen von Gliedmaßen
Hier wird dem Bottom auf einer Streckbank an Händen und Füßen befestigt und dann gestreckt.
Automasochismus
Selbst zufügen von Schmerzen. Oft als Experiment oder in Ermangelung eines geeigneten Partners/ Partnerin oder als Mittel zur Selbstbefriedigung. Atemkontrollspiele sind dabei die häufigste Todesursache (Auto Erotic Deaths) bei autoerotischen/ automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann.
Also hierbei kein Selbstversuch ohne der Anwesenheit einer zweiten Person.

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